IT-Freelancer in der Schweiz

Deutsche IT-Freelancer in der Schweiz gefragt

15. Juli 2008 - Deutsche IT-Freiberufler finden in der Schweiz nach wie vor ein gutes Marktumfeld vor. Auftraggeber kommen überwiegend aus dem Banken- und Finanzdienstleistungssektor. Das Business ist dort durch die weit reichenden Folgen der Finanzkrise im US-Amerikanischen Immobilienmarkt zwar gehemmt, aber allein mit einheimischen IT-Freelancern ist das aktuelle Geschäft nicht zu beherrschen, denn das Angebot ist insgesamt gestiegen. Leicht abgeschwächte Tarife wirken als Regulativ. Solides Marktpotential existiert auch in den Bereichen Telekommunikation, Life Sciences sowie im Maschinen- und Anlagenbau.

Chancenreich sind IT-Freiberufler mit einer fundierten Ausbildung, Business Know-how und Projekterfahrung. Dabei übertrifft die Nachfrage an hoch qualifizierten IT-Beratern das Angebot deutlich, so dass sich die besten Freiberufler ihre Aufträge sogar aussuchen können. Auch in Bereichen wie J2EE wird akuter Fachkräftemangel sichtbar.


Die reutax ag kommentiert:

Der Schweizer Arbeitsmarkt hat seine Grenzen geöffnet, so dass EU-Bürger im Vergleich zu früher einen viel leichteren Zugang finden. Dabei sind insbesondere deutsche Arbeitskräfte gefragt. Sie genießen eine gute Reputation bei ihren Schweizer Kollegen. Aber auch generell erfahren Mitarbeiter in der Schweiz Respekt und eine hohe Wertschätzung.

Für deutsche IT-Freiberufler bietet die Arbeit in der Schweiz immense Vorteile. Die meisten Arbeitgeber sind sehr bekannt und bieten optimale Rahmenbedingungen. Darüber hinaus verfügen sie häufig über interessante Projekte, die thematisch vielseitig und international ausgerichtet sind. Die Projekte haben dabei eine längere Vertragslaufzeit - bis zu einem Jahr. Und vor allem die finanziellen und steuerlichen Anreize machen die Schweiz zu einem attraktiven Arbeitsumfeld für deutsche IT-Freiberufler.

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