IT-Experten mit Zukunft
15. September 2008 – Informations- und Daten-Manager sowie Security-Experten werden unter den IT-Experten in den kommenden Jahren besonders gefragt sein. Dies ergab die aktuelle Forrester-Studie „What are the hot roles in IT?“ (Was sind die angesagten IT-Berufe?). An nächster Stelle stehen Wirtschaftsanalytiker, Enterprise-Architekten und Experten für Verkaufs-Management. Menschen, die wichtige Erfahrungen im Umgang mit den Prozessen, Technologien und Produktanbietern auf Management-Ebene besitzen, sind laut der Studie selten. Zudem verlagerten sich die Aufgaben von IT-Fachkräften weiter in Richtung Führungsebene, wo sie in Budgetplanungen und die strategische Aufsicht eingebunden würden. Von IT-Spezialisten werde zunehmend auch ein Auge für mögliche Risiken im Management, interdisziplinäres und regionales Wissen sowie Sinn für technologische Veränderungen verlangt. Die Forrester-Analysten begründen die Ergebnisse damit, dass Unternehmen aus technologischer Sicht mit neuen Ideen schnell im Markt angreifen müssen. Dabei sei ein effektives Sourcing besonders wichtig.
Die reutax ag kommentiert:
Was bedeuten die Ergebnisse der Studie für IT-Freiberufler? Gefragt sind künftig IT’ler, die neben IT-Know-how auch über interdisziplinäres, insbesondere betriebswirtschaftliches Wissen verfügen. Und auch Sicherheitsexperten werden künftig stärker als bisher gebraucht, da das Risiko-Management zunehmend auch Aufgabe der IT-Abteilungen werden wird. Die besten Karrierechancen haben also IT-Mitarbeiter, die sowohl über spezielles IT-Know-how verfügen als auch Verantwortung übernehmen. Auch auf die CIOs und IT-Leiter kommen neue Aufgaben hinzu. Sie müssen frühzeitig die notwendigen Qualifikationen und Personalbedarfe ermitteln und gemeinsam mit den Personalabteilungen Strategien entwickeln, wie die benötigten Experten rekrutiert werden können. Wichtig dabei ist, von Anfang an festzulegen, welche Experten auf längere Sicht gebraucht werden und welche nur projektweise im Unternehmen arbeiten sollen. Unabhängig davon, ob ein externer Personaldienstleister hinzugezogen wird oder ob die Personalabteilung die Rekrutierung selbst übernimmt, sollten die benötigten Kenntnisse und Erfahrungen detailliert aufgelistet werden. Diese Vorgehensweise führt im Auswahlprozess zu einer höheren Trefferquote und macht sich anschließend in der Projektarbeit bezahlt.
