IT-Branche trotzt der Krise
18. November 2008 – Die Finanzkrise wirkt sich bisher kaum auf die Auftragslage der deutschen Hightech-Industrie aus. Dies ergab eine aktuelle Umfrage des Branchenver-bands BITKOM. Im Vorfeld des dritten Nationalen IT-Gipfels in Darmstadt am 20. November 2008 befragte der Verband 352 ITK-Unternehmen, darunter Software-Anbieter, Hardware-Hersteller und TK-Dienstleister. Das Ergebnis: 72 Prozent der Befragten sehen sich bislang nicht von der Krise betroffen. 27 Prozent gaben dagegen wegen des allgemeinen Abschwungs Umsatz- und Auftragsrückgänge an. Für das kommende Jahr sehen sich 43 Prozent der Unternehmen veranlasst, ihre Umsatzprognosen nach unten zu korrigieren. Die Umfrage zeigt zudem, dass auch die Personalplanung kaum von den Auswir-kungen der Krise betroffen ist. 75 Prozent der Befragten werden keine personellen An-passungen vornehmen, 14 Prozent prüfen Neueinstellungen und nur 9 Prozent haben vorläufig einen Einstellungsstopp verhängt.
Die reutax ag kommentiert:
Ohne Informationstechnologie kann heutzutage kein Unternehmen mehr auskommen. Gerade in schwierigen Zeiten wird der Wertschöpfungsbeitrag der IT-Landschaft beson-ders deutlich. Sie vereinfacht die Kommunikation mit Kunden und Partnern, vernetzt vir-tuelle Teams und - nicht zuletzt - automatisiert und standardisiert sie komplexe Prozesse. Kurzum: Sie macht Unternehmen effizienter. Das gilt Heute ebenso wie in Zukunft – wenn genügend IT-Know-how verfügbar ist. Daher tritt effizientes Personalmanagement, das flexibel genug ist, kurzfristigen Personalbedarf schnell decken zu können, immer stärker in den Vordergrund. Wie die Personalbeschaffung der Zukunft aussehen könnte, zeigt die LBBW, die IT-Dienstleistungen bereits automatisiert beschafft und dafür mit dem mit dem BME-Innovationspreis 2008 ausgezeichnet wurde. Ein Beispiel dafür, wie Innovationen durch Information Technology möglich werden.
