IT-Services auch in 2009 gefragt

18. Dezember 2008 – Zwar musste der Hightech-Verband BITKOM seine Prognosen für das Jahr 2009 im Zuge der wirtschaftlichen Entwicklungen insgesamt nach unten korrigieren. Jedoch: betroffen sind nicht alle Segmente des High-Tech-Marktes. So geht die BITKOM weiter davon aus, dass der Markt für Informationstechnik im Jahr 2009 um 1,5 Prozent auf rund 67 Milliarden Euro wächst. Tragender Pfeiler des Wachstums im IT-Sektor sind laut BITKOM die Anbieter von Software und IT-Services. Der Verband rechnet mit einer Steigerung um 3,1 Prozent auf 48,5 Milliarden Euro. Dies spiegelt sich auch in der Personalpolitik wider: Einer BITKOM-Umfrage zufolge planen 39 Prozent der ITK-Firmen in 2009 die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze, ein Drittel will die momentane Zahl der Beschäftigten beibehalten und 28 Prozent sehen sich gezwungen, Arbeitsplätze abzubauen. 

Die reutax AG kommentiert:
Die Wirtschaftskrise ist nach wie vor das bestimmende Thema des ausklingenden Jahres. Bei allem Realismus sollte man jedoch auch die feinen Nuancen wahrnehmen. So zeigen die kürzlich veröffentlichten Prognosen der BITKOM, dass sich der Abschwung zwar in den Umsatzerwartungen der ITK-Branche bemerkbar macht, es im IT-Sektor jedoch durchaus weiteres Wachstum gibt. Grund dafür ist sicherlich, dass die IT durch stetige Innovationen dazu beiträgt, weitere Einsparpotenziale aufzudecken und nutzbar zu machen. Hinzu kommt, dass viele Unternehmen erkannt haben, inwieweit ein Investitionsstopp im IT-Business langfristig gesehen fatale Folgen hätte. Langfristig denken müssen Unternehmen auch hinsichtlich ihrer Personalstrategie. Flexibilität ist dabei Trumpf. Doch gleichzeitig muss gesichert sein, dass für den Aufschwung von morgen auch die nötigen Personalressourcen verfügbar sind.

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